Dr. Eva Schindele
Wissenschaftliche Trends verständlich und im gesellschaftlichen Kontext vermitteln
Sozialwissenschaftlerin, seit 1984 freie Journalistin, Gründerin des Bremer Medienbüros (mit Beate Hoffmann)
Autorin für Hörfunk und Print. Außerdem Essays, Sachbücher und Broschüren, insbesondere PatientInneninformation
Preise: Hörfunkpreis der deutschen Wohlfahrtpflege 1993 und 2000, Juliane-Bartel-Preis 2004 (Niedersächsischer
Frauen-Medienpreis) für das WDR-Feature “Hormonkrimi” (mp3-Datei,
48MB).
Veröffenlichungen (Auswahl)
- Hörfunk
- SWR 2007: Spenderkinder
- WDR 2007: Körperzeichen. Tattoo und Piercings als kulturelle Trends (PDF, 136,70 KB)
- SWR 2006: Macht Glauben gesund?
- Deutschlandfunk 2006: Studien für Steppkes. Ab 2007 müssen Arzneimittel für Kinder getestet werden.
- Die Zeit 4/07: Rohstoff für das Mutterglück. Der internationale Handel mit Eizellen für kinderlose Frauen blüht. Um die Probleme der Spenderinnen schert sich niemand. Von Eva Schindele und Imke Zimmermann
- Brigitte 3/05: Mein Kind kifft, was tun?
- Brigitte Woman 3/2005: Hormone: Ja oder Nein, Ein Streitgespräch
- Brigitte Woman 12/2006: Mammografie Screening ab 50: Hingehen oder nicht?
PatientInneninformation:
Entwicklung einer evidenzbasierten Broschüre zum Mammografie Screening für Verbraucherinnen, herausgegeben vom “Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit”, verlegt von der GEK und der Technikerkrankenkasse:
Konzeption und Text einer Broschüre für MultiplikatorInnen: Mammografie Screening – Was Multiplikatorinnen vor Ort wissen sollten – Erfahrungen – Informationen – Tipps, herausgegeben vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen und der Ärztekammer Bremen, 2005
- Bücher
Schwangerschaft
Zwischen guter Hoffnung und medizinischem Risiko. Hamburg: Rasch und Röhring, 1995Pfusch an der Frau
Krankmachende Normen, überflüssige Operationen, lukrative Geschäfte. Hamburg: Rasch und Röhring, 1993 (als Taschenbuch bei Fischer, 1996)Gläserne Gebärmütter
Vorgeburtliche Diagnostik - Fluch oder Segen.
Frankfurt: Fischer, 1990Mieter stören.
Alltag und Widerstand in einem Berliner Sanierungsgebiet.
Berlin: Rotbuch-Verlag, 1980- Essays
Pränatale Medizin: Von der Auslese zur Idee der Machbarkeit. in: Kolb, Stephan, Seithe, Horst/ IPPNW (Hrsg.): Medizin und Gewissen. 50 Jahre nach dem Nürnberger Ärzteprozeß - Kongreßdokumentation. Frankfurt: Mabuse-Verlag, 1997
Übergänge im Frauenleben - Medikalisierung und Stigmatisierung durch die westliche Medizin. in: Gottschalk-Batschkus u.a. (Hrsg.), Frauen und Gesundheit - Ethnomedizinische Perspektiven. Berlin: Verlag für Wissenschaft und Bildung, 1997
Moderne Schwangerschaften. in: Hauffe/ Brähler (Hrsg.): Moderne Schwangerschaften - Zwischen Machbarkeitswahn und Auslese. Weinheim: Psychosozial, 1998
Mythos Vorsorge, Vom Nutzen und Schaden des Brustkrebsscreenings in Voigt (Hg), Brustbilder - Vom Schönheitsideal zur Realfrau, edition erbersbach 2000
Weibliche Lebensentwürfe im Kontext von Pränataldiagnostik und In-vitro-Fertilisation in: Graumann, S. Die Gen-Kontroverse - wohin die Reise geht, Grundpositionen der Debatte in Herder Spektrum, 2001
Auch eine Botschaft der “Pille” - Selbstbestimmung durch Medikalisierung unseres Körpers? in Kurmann, M. (Hg) “Reproduktionsmedizin und Gentechnik - Frauen zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Normierung”, zu beziehen über BZgA, Köln 2002
Macht Glauben gesund in Gottesbilder, Warum wir glauben, Markstein Verlag 2006